Praxis für integrative Atemtherapie & Nervensystemregulation Natascha Keil in Schermbeck
Nervensystemregulation in meiner Praxis in Schermbeck
Praxis für integrative Atemtherapie & Nervensystemregulation Natascha Keil in Schermbeck
Nervensystemregulation in meiner Praxis in Schermbeck
Für Menschen, die funktionieren, aber spüren, dass es so nicht weitergehen kann.
Du bist dauergestresst und kommst kaum zur Ruhe? Schläfst du schlecht oder reagierst schneller gereizt als sonst?
Du kommst wieder bei dir an. Du spürst, was dir guttut. Du findest mehr Ruhe im Alltag.
Vielleicht kennst du das Gefühl, ständig „an“ zu sein.
Du funktionierst, hältst durch, regelst deinen Alltag – und merkst gleichzeitig, dass dein Körper kaum noch zur Ruhe kommt.
Viele Menschen erleben genau das: Sie fühlen sich dauergestresst, innerlich angespannt und müde.
In meiner Praxis begleite ich diese Menschen dabei, die Reaktionen ihres Nervensystems besser zu verstehen und einen neuen Zugang zum Erleben zu finden.
Woran du merken kannst, dass dein Nervensystem stark belastet ist
- Dir fällt es schwer abzuschalten und dich zu entspannen.
- Du reagierst schneller gereizt und empfindlicher als sonst.
- Du fühlst dich oft schon von einfachen Aufgaben überfordert.
- Du fühlst dich erschöpft, kommst aber trotzdem nicht richtig zur Ruhe, oder schläfst schlecht.
- Du hast das Gefühl ständig funktionieren zu müssen und merkst gleichzeitig, dass mehr Tempo dir nicht die erhoffte Entspannung verschafft.
Du spürst: So wie es gerade läuft, kann es nicht weitergehen. Das ist auf Dauer nicht gut für dich.
Was hier gerade passiert
Was du fühlst, hat mit deinem autonomen Nervensystem zu tun. Dein Nervensystem arbeitet rund um die Uhr im Hintergrund. Es steuert deine Atmung, deinen Herzschlag, deine Verdauung, deine Körpertemperatur, sowie deinen Schlaf – und Wachrhythmus. Auch steuert es, wie sicher oder angespannt du dich innerlich fühlst. All das läuft ganz automatisch, ohne dass du aktiv eingreifen musst.
Was viele nicht wissen: Dieses System lernt. Wenn du über längere Zeit unter Druck stehst, kann es sich so einpendeln, dass Anspannung zum Normalzustand wird. Nicht weil etwas mit dir nicht stimmt, sondern weil dein System sich angepasst hat. Und genau das lässt sich verändern.
Schutz statt Schwäche
Wichtig: Dein Nervensystem versucht nicht, dich zu sabotieren – es versucht, dich zu schützen – immer.
Wenn du dich innerlich angespannt, schnell überfordert oder dauerhaft unter Strom fühlst, hat das nichts damit zu tun, dass du zu empfindlich oder „nicht belastbar genug“ bist.
Oft ist es vielmehr so, dass dein Nervensystem über längere Zeit gelernt hat, in Alarmbereitschaft zu bleiben. Es versucht dich zu schützen – auch dann, wenn sich dieser Schutz längst nicht mehr hilfreich anfühlt.
Unser autonomes Nervensystem arbeitet unbewusst. Es steuert viele Prozesse automatisch und prüft fortlaufend, ob gerade eher Sicherheit, Anspannung, Rückzug oder Entlastung angesagt ist.
Wenn ein Mensch über längere Zeit unter Druck steht, viel leisten will oder sich dauerhaft getrieben fühlt, kann es sein, dass das System nicht mehr von selbst in eine gute Regulation zurückfindet.
Dann reicht es oft nicht, sich einfach zusammenzureißen oder „nur mal zu entspannen“.
Das ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen dafür, dass dein System im Moment mehr Unterstützung braucht.
Es geht nicht darum, immer entspannt zu sein
Ein gesundes Nervensystem ist nicht einfach immer ruhig und entspannt. Es bewegt sich ganz natürlich zwischen Anspannung und Entspannung.
Wir benötigen Aktivierung, um morgens in die Gänge zu kommen, Entscheidungen zu treffen, unseren Alltag zu meistern und handlungsfähig zu sein. Und wir brauchen Entlastung, damit sich Körper und Geist erholen, Reize verarbeitet werden können und wir wieder bei uns ankommen.
Schwierig wird es dann, wenn dieses natürliche Wechselspiel verloren geht. Wenn Anspannung zum Dauerzustand wird oder echte Entlastung kaum noch möglich ist, gerät das System aus dem Gleichgewicht.
Bei der Nervensystemregulation geht es darum, dass Spannung und Ruhe wieder in einen natürlichen Rhythmus finden, der sich für dich stimmig anfühlt.
Warum der Atem dabei eine wesentliche Rolle spielt
Der Atem gehört zum autonomen Nervensystem – ist aber gleichzeitig der einzige Bereich, auf den wir bewusst Einfluss nehmen können. Somit ist der Atem beides. Steuerbar und autonom.
Genau darin liegt seine besondere Bedeutung:
An deinem Atem zeigt sich oft früh, wie es deinem System gerade geht. Gleichzeitig kann der Atem ein direkter Zugang sein, um innere Zustände besser wahrzunehmen und Regulation zu unterstützen.
Das heißt nicht, dass ein paar bewusste Atemzüge sofort alles lösen.
Aber, der Atem kann ein erster Hebel sein, um aus Alarmbereitschaft, innerem Druck und Getriebensein wieder mehr in Kontakt mit dir selbst zu kommen.
Und genau hier setzt meine Arbeit an:
nicht mit Druck, sondern mit Begleitung, damit dein System Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit, Orientierung und Regulation erleben kann.
Was viele Menschen beschreiben, die zu mir kommen
- „Ich wünsche mir mehr Ruhe, aber je mehr ich dafür tue, umso schlimmer wird’s.“
- „Ich bin oft angespannt, selbst wenn ich eigentlich gerade keinen akuten Grund dafür habe.“
- „Kleine Dinge bringen mich schneller aus dem Gleichgewicht, als ich es von mir kenne.“
- „Es fühlt sich an, als ob mein System nie wirklich abschaltet.“
So begleite ich dich dabei
1. Verstehen, was in dir gerade abläuft.
2. Den Körper als Zugang nutzen
Nervensystemregulation passiert nicht nur im Kopf. Der Körper ist dabei der entscheidende Ausgangspunkt. Ich arbeite deshalb körpernah und aufmerksam, ohne dass du dafür irgendetwas „können“ oder wissen musst.
3. Mit dem Atem arbeiten
Der Atem ist einer der direktesten Zugänge zum Nervensystem, den wir haben. Dabei geht es nicht darum, „richtig“ zu atmen. Sondern darum, über den Atem wieder besser wahrzunehmen, was in dir gerade passiert, und von dort aus in Kontakt mit dir selbst zu kommen.
4. In deinem Tempo vorgehen
Wir arbeiten ohne Druck. Du musst nichts leisten, nichts beweisen und nichts überstürzen. Ich sorge für einen Rahmen, in dem du dich sicher fühlen kannst, und wir gehen so vor, wie es für dich stimmig ist.
5. Mehr Stabilität im Alltag entwickeln
Am Ende geht es darum, dass du wieder ein Gespür dafür bekommst, was dir guttut und wann es zu viel wird. Dass du dich weniger ausgeliefert fühlst und mehr Einfluss auf dein eigenes Erleben gewinnst.
Nicht als großes Ziel irgendwann, sondern als etwas, das sich Schritt für Schritt im Alltag zeigt.
Was dabei entstehen kann: mehr innere Ruhe, mehr Klarheit und ein neues Gefühl von Sicherheit im Umgang mit dem, was dich belastet.

Wobei Nervensystemregulation unterstützen kann
- innerer Unruhe
- anhaltender Anspannung
- Stress und Überforderung
- Schlafproblemen
- erhöhte Reizempfindlichkeit
- Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen
- chronischer Müdigkeit
- das Gefühl, nicht mehr richtig bei dir zu sein
- emotionale Erschöpfung oder Überforderung
Wichtig ist: Nicht jede Belastung ist gleich, und nicht jedes Anliegen braucht denselben Weg. Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob mein Angebot zu deinem Thema passt.
Ablauf, Rahmen und Kosten
Ersttermin und Einzelsitzungen dauern jeweils 90 – 110 Minuten und bieten den nötigen Raum, dein Anliegen zu besprechen und gemeinsam zu arbeiten.
Im Ersttermin ist eine Anamnese enthalten.
Für die Termine bitte immer mindestens 2 Stunden einplanen.
Je nach Anliegen kann nach unserem Termin innerlich bei dir einiges in Bewegung sein und dann ist es gut, wenn der Alltag noch etwas „warten“ kann.
Meine Begleitung umfasst mindestens 3 Sitzungen.
So bekommst du mit jeder Sitzung ein besseres Gespür für deinen eigenen Zustand, erste Veränderungen können entstehen und deine Wahrnehmung dafür wächst allmählich.
Weitere Sitzungen können danach individuell geplant werden.
Die Abstände zwischen den Terminen orientieren sich an deinem Thema, deinem Alltag und daran, was für dich sinnvoll und gut umsetzbar ist.
In der Regel finden die Einzelsitzungen im zweiwöchentlichen Abstand statt.
Der Preis beträgt:
- 105 Euro für eine Einzelsitzung (ca. 90 Minuten)
- 270 Euro für drei Sitzungen
So entsteht ein Rahmen, der dir die Möglichkeit gibt, die Arbeit in Ruhe kennenzulernen und erste Veränderungen bewusst wahrzunehmen.
Wenn du bis hierher gelesen hast und merkst, dass dich das anspricht, dann ist das vielleicht schon ein Zeichen.
Der Ersttermin ist kein Commitment zu einem langen Prozess. Er ist ein Gespräch, in dem wir gemeinsam schauen, ob mein Angebot zu dir und deinem Thema passt. Ohne Druck, ohne Erwartung.
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.
Wenn du dir mehr Ruhe, innere Stabilität und einen bewussteren Zugang zu dir selbst wünschst, kannst du gern einen Termin vereinbaren.
Wann dieses Angebot nicht passt
Ehrlichkeit ist mir wichtig: Dieses Angebot ist keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung und ersetzt diese auch nicht.
Es ist nicht passend, wenn bei dir eine schwere psychische Erkrankung vorliegt oder der Bedarf nach einer psychotherapeutischen bzw. psychiatrischen Behandlung im Vordergrund steht.
In solchen Fällen ist dieses Angebot allein nicht ausreichend. Dann sollte eine geeignete psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung in Anspruch genommen werden.
Wenn du unsicher bist, ob mein Angebot in deiner aktuellen Situation passend ist, klären wir das gern vorab gemeinsam.
Häufige Fragen zur integrativen Atemtherapie
Ist Nervensystemregulation einfach Entspannung?
Nein. Entspannung kann ein Teil davon sein. Nervensystemregulation geht jedoch tiefer: Es geht darum, wie dein System auf Belastung reagiert, wie sicher oder angespannt du dich innerlich fühlst und wie du Schritt für Schritt wieder mehr Stabilität entwickeln kannst.
Muss ich dafür schon viel über mich wissen?
Nein. Du musst nichts „richtig“ können oder besonders reflektiert sein. Oft beginnt die Arbeit genau dort, wo du merkst: So wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen.
Ist der Atem dabei das Wichtigste?
Der Atem ist ein wichtiger Zugang – aber nicht der einzige. Er gehört zum autonomen Nervensystem und ist zugleich der Bereich, auf den wir bewusst Einfluss nehmen können. Genau deshalb kann er helfen, Zustände früher wahrzunehmen und die individuelle Regulation zu unterstützen.
Wie schnell merke ich eine Veränderung?
Das ist individuell. Manche Menschen erleben schon früh mehr Lebendigkeit und erste Entlastung. Andere brauchen Zeit. Entscheidend ist nicht Schnelligkeit, sondern dass sich echte, tragfähige Veränderung entwickeln kann.
Passt das Angebot auch, wenn ich eher funktioniere als „zusammenbreche“?
Ja. Gerade Menschen, die lange viel tragen, leisten und funktionieren, merken oft erst spät, wie stark ihr Nervensystem bereits unter Spannung steht.
